Die Sippe

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Marc-Oliver Bischoff
Kriminalroman
kt., 317 Seiten
EUR 12.00, E-Book EUR 9.99
ISBN 978-3-89425-478-0
Erscheinungsdatum: 10/2016

Ökologie, Tradition, Gemeinschaft – eine perfekte Idylle?

Katharina Hoffmanns bisheriges Leben gerät aus der Bahn, als sie beinahe Opfer einer Vergewaltigung wird. Fast zeitgleich erreicht sie ein Hilferuf ihrer Schwester Sara – die dann spurlos verschwindet. Katharina begibt sich auf die Suche. In Rostock, wo Sara als Gerichtsvollzieherin arbeitete, stößt sie auf einen Hinweis, der sie weiter nach Grantzow führt. Ein Dorf, in dem scheinbar die perfekte Idylle herrscht …

Der neue Bischoff – brisant, fesselnd, schonungslos!

Mit einem Nachwort der Amadeu Antonio Stiftung.

Morgen: Premierenlesung „Die Sippe“ in Ludwigsburg, Schlößlesfeldbücherei, 20 Uhr, Eintritt frei

Ihr Lieben!

morgen Dienstag, den 25. Oktober, 20 Uhr, findet nun die offizielle Premierenlesung aus der »Sippe« statt – in der Stadtbibliothek Ludwigsburg, Zweigstelle Schlößlesfeld im Brahmsweg 30. Der Eintritt ist frei, es gibt Sekt und Knabbereien. Ich lese vor, ich singe Degenhardt und es gibt einen Supporting Act (Geheimnis)

Freu mich über jede/n der/die kommt!

Von 86 auf 71 in einem Dreivierteljahr

Schreiben macht dick.

Sag ich jetzt mal so. Der / die eine oder andere Autorenkollege*in wird das – mit gequältem Lächeln – bestätigen. Vermutlich ist’s nicht nur die Tatsache, dass man noch mehr am Schreibtisch hockt als sonst. Sondern auch, dass man viel Zeit zuhause verbringt (ganz in der Nähe der Kiste mit den Süßigkeiten …). Oder weil Schreiben ein ziemlich frustrierender Prozess sein kann, den eine Tafel Schokolade erträglicher macht. Also eine pro Tag, weil morgen schreibt man ja wieder und da wirds auch nicht leichter werden. Und sonst meint es das Leben ja auch nicht immer gut mit einem. Mehr Schokolade!

Auf diese Art hatte ich seit 2012 schön gleichmäßig zugenommen. So knapp 80 Gramm pro Woche. Hört sich gar nicht viel an. Von 72 auf über 86 Kilo. 15 Kilo. Ist nicht gerade adipös. Aber beim Versuch, sich im Winter die Skischuhe zuzuschnallen, aus Atemnot fast ohnmächtig zu werden, weil einem die Wampe im Weg ist, das sollte einem eine Warnung sein. Das würde ja ewig so weitergehen. Und dann müssen sie dich eines Tages mit einem Kran aus der Wohnung heben. Du wirst ein Familiengrab für dich ganz alleine brauchen und deine Frau muss sehen wo sie bleibt.

Jetzt kann man sich natürlich einfach mal vornehmen, abzunehmen. Aber Vorsatz und Realität sind nicht aus dem gleichen Garn gesponnen. Versuche, den Speck loszuwerden, gabs im Dutzend. Nicht gerade richtige Diäten. Aber halbgare Selbstdisziplin. Die üblichen völlig übertriebenen Methoden waren auch dabei: nie wieder Schokolade. Nie wieder Alkohol. Nur noch Obst und Gemüse. Sogar eine Woche gefastet habe ich.

Hat natürlich alles nicht funktioniert. Weiß man ja. Der Frust wird stattdessen immer größer. Und man fängt an, sich einzureden, dass man mit knapp Fünfzig schon mal eine Wampe haben dürfe, das haben schließlich fast alle Herren in meinem Bekanntenkreis.

Und dann, im Januar, erzählt mir meine Frau von einem Erlebnis, das so einiges bei mir verändert. Sie holt den Jüngsten vom Kindergeburtstag ab. Ein befreundeter Vater ist auch dort. Es gibt für die Abholer Bier und Sekt und ein paar ziemlich leckere Knabbereien. Der Vater lehnt ab, schiebt aber eine Frage nach: ob er sich von diesem fettigen Zeug etwas mitnehmen dürfe, er würde das dann morgen essen, denn heute sei sein Fastentag.
Natürlich darf er. Und er hat die Neugier meiner Frau geweckt. Sie lässt sich erklären, was das mit dem Fastentag bedeutet.

Cliffhänger! Nur soviel: nach fast 10 Monaten hatte ich wieder 71 Kilo auf der Wage. Und passe in so einige Klamotten, die recht verwaist im Schrank hingen.

Nächste Woche mehr.

Bookarize

Zum Autorenleben gehören Überraschungen dazu: Das Lektorat eines neuen Manuskripts, der Covervorschlag des Grafikers, euphorische oder grottenschlechte Rezensionen. Manchmal fällt es einem nicht leicht, Überraschungen zu verdauen, oft aber sind es aber angenehme Dinge, die einem als Schreibender passieren.

Das hier ist ein Beispiel für eine sehr freudige Überraschung. Die neue Website Bookarize hat mich kontaktiert – sie haben »Golanhöhen« als Pilot für ein neues Rezensionsformat ausgesucht. Das Prinzip ist, Bücher an Schauplätzen aus dem Roman zu rezensieren. Witzig und neu, finde ich.

Und, was haltet Ihr davon?

Euer Marc

Tatort Schwaben

SBN 978-3-86913-628-8
ca 200 Seiten
Erscheinungsdatum: 31.05.2016
14,90 EUR(D) € inkl. 7% MwSt.
15,40 EUR(A)

Schaffe, schaffe, Häusle baue‘ – Schwaben hat einen soliden Ruf in der Welt. Und dennoch: Hinter gut geputzten Fensterscheiben versteckt sich auch im schönen Ländle so einiges, was andere besser nicht sehen sollten. Blutspritzer, Mordwaffen und heimtückische Pläne zum Beispiel. Möglicherweise sogar vergiftete Maultaschensuppen, Spätzle mit Patronenhülsen darin oder präparierte Putzutensilien – wer weiß das schon? Von diesen und anderen kriminellen Geheimnissen der Region erzählt Tatort Schwaben – mit den besten Kurzkrimis von Kennern der schwäbischen Seele und Autoren aus dem Landstrich. Schwäbische Delikatessen, wie sie schöner und krimineller nicht sein könnten! Mit Beiträgen von: Tatjana Kruse, Wolfgang Kemmer, Willibald Spatz, Bernhard Jaumann, Marc-Oliver Bischoff, Christiane Geldmacher, Angela Eßer, Klaus Wanninger, Michael Molsner und Martin von Arndt.