Über 1-Sterne-Rezensionen, oder wie ich sie nenne: „Rezessionen“!

Im Schatten des Vatikans ist erschienen (Details hier: https://luebbe.de/bastei-entertainment/ebooks/krimis/jerry-cotton-3163-krimi-serie/id_6901465)

Ich bin was die Rezeption meiner Cottons bei den Stammlesern angeht (also solchen, die in den Bastei Foren und bei AMZN kommentieren), ja schon Kummer gewohnt. Meine Art, Cotton zu schreiben, kommt zwar im Verlag und bei den Autorenkollegen an, aber der gemeine Cottonleser will, so befürchte ich, doch lieber immer das gleiche lesen. Mafia, Mafia, Mafia. Und da hab ich schlicht keine Lust zu.

Dass das Heft schon am Erscheinungstag gleich eine 1-Stern-Rezension erhält, hat mich aber trotzdem erst mal sprachlos gemacht. Und die Begründung erst. Bei der Herstellung des E-Books scheint es einen technischen Fehler gegeben zu haben (der inzwischen behoben wurde) und hinter dem neuen Cover verbarg sich eine alte Geschichte (irgendwas mit Palmen…). Leider hat das einen Käufer dazu gebracht, das Heft mit einem einzigen Stern zu bewerten. Die Bewertung bleibt natürlich stehen, obwohl der Fehler längst behoben wurde.

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Im Schatten des Vatikans

Ende Januar kommt mein fünfter Jerry Cotton mit dem Titel „Im Schatten des Vatikans“. Einen klassischen Vatikan-Thriller mit pösen Priestern zu schreiben, darauf hatte ich immer mal Lust. Und noch mehr Spaß daran, Jerry und Phil nach good old Europe zu schicken – in die ewige Stadt. Wo eine ziemlich hinreißende Kollegin der polizia di stato Jerry unter ihre Fittiche nummt. Dass es bei einem wie Jeremias nicht bei kollegialen Sympathiebekundungen zwischen den beiden bleibt, ist eh klar.

„Rosa ist weg“, in: Feinste Friesenmorde

2017 ist mein Jahr der kurzen Form. Eine Handvoll Jerry Cottons und einige Kurzgeschichten erscheinen dieses Jahr. Neu dabei auch die Kurzgeschichte „Rosa ist weg“, die ich vor vielen Jahren im Rahmen eines Autorenforums mit Tanja Kinkel geschrieben habe.

Die Geschichte wurde schon einmal für Jokers vertont, aber noch nie in Schriftform veröffentlicht. Umso mehr freue ich mich, dass sie es zwar nicht unter die Top 3 des Ostfriesischen Krimipreises geschafft hat, aber immerhin in die Anthologie.

Feinste Friesenmorde ist im LEDA-Verlag von Heike und Peter Gerdes erschienen. In jeder gut sortierten Buchhandlung und – wenn es sich nicht vermeiden lässt – auch bei den üblichen Online-Verdächtigen.

Tatort Weinland Pfalz

Für die Anthologie Tatort Weinland Pfalz habe ich eine Geschichte beisteuern dürfen: In „Etikettenschwindel“ geht es um den Tod des alten Winzerpatriarchen Siebenpfeiffer und um Kommissar Börne, der nicht nur ein alter kriminalistischer Fuchs, sondern auch kompetetenter Weinkenner ist.

Am Freitag, 3. November lese ich im WEINGUT WILKER / PLEISWEILER-OBERHOFEN aus der Anthologie.

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https://arsvivendi.com/Buch/Startseite/9783869138541-Tatort-Weinland-Pfalz

Klappentext:

Blühende Mandelbäume, schäumender Federweißer und altehrwürdige Burgen sind die eine Seite des kleinen Fleckchens Erde, das zu recht »der Garten Eden Deutschlands« genannt wird. Doch was verbirgt sich noch hinter dieser traumhaften Idylle? 16 Krimiautorinnen und -autoren haben die Orte entlang der Deutschen Weinstraße ein bisschen genauer unter die Lupe genommen und sind in süffig-spannenden Kurzkrimis dem Verbrechen auf der Spur. Mit Beiträgen von Heidi Moor-Blank, Elke Pistor, Wolfgang Burger, Hildegunde Artmeier, Gina Greifenstein, Harald Schneider, Markus Guthmann, Kerstin Lange, Anne Grießer, Marc Oliver Bischoff, Monika Geier, Wolfgang Ohler, Susanne Kliem, Beate Maxian, Klaus Seehafer und Angela Eßer.

Operation Gold: Der James-Bond-Brainstorming-Cotton

Mein vierter Cotton. Ich nenne ihn den „James Bond Cotton“, weil er vom Setting her passen würde, vor allem aber weil die Antagonistin die kleine Schwester von Richard Kiel ist.

Zu diesem Cotton gibt es eine interessante Entstehungsgeschichte: Wir treffen uns einmal jährlich über Christi Himmelfahrt mit einer großen Gruppe ehemaliger Studienkollegen. Inklusive Kindern, einige davon schon erwachsen) sind das 30 Leute. Denen habe ich beim Zusammensitzen, trinken und rauchen eine Kurzversion der Idee erzählt (ein Flugzeug der Bundesbank mit total viel Gold an Bord versinkt im Meer) und die Freunde in einer großen Runde brainstormen lassen. Nur so viel: diese Geschichte steckt voller so abgedrehter Ideen, die wären mir im Leben nicht selbst eingefallen.