Tatort Schwaben

SBN 978-3-86913-628-8
ca 200 Seiten
Erscheinungsdatum: 31.05.2016
14,90 EUR(D) € inkl. 7% MwSt.
15,40 EUR(A)

Schaffe, schaffe, Häusle baue‘ – Schwaben hat einen soliden Ruf in der Welt. Und dennoch: Hinter gut geputzten Fensterscheiben versteckt sich auch im schönen Ländle so einiges, was andere besser nicht sehen sollten. Blutspritzer, Mordwaffen und heimtückische Pläne zum Beispiel. Möglicherweise sogar vergiftete Maultaschensuppen, Spätzle mit Patronenhülsen darin oder präparierte Putzutensilien – wer weiß das schon? Von diesen und anderen kriminellen Geheimnissen der Region erzählt Tatort Schwaben – mit den besten Kurzkrimis von Kennern der schwäbischen Seele und Autoren aus dem Landstrich. Schwäbische Delikatessen, wie sie schöner und krimineller nicht sein könnten! Mit Beiträgen von: Tatjana Kruse, Wolfgang Kemmer, Willibald Spatz, Bernhard Jaumann, Marc-Oliver Bischoff, Christiane Geldmacher, Angela Eßer, Klaus Wanninger, Michael Molsner und Martin von Arndt.

Golanhöhen

Kriminalroman
kt., 413 Seiten
EUR 11.99, E-Book EUR 9.99
ISBN 978-3-89425-450-6
Erscheinungsdatum: 03/2015

Eine Frau aus der Vergangenheit, ein Kind ohne Zukunft und ein Kommissar am Limit

Frankfurt, Golanhöhen: Hier im sozialen Brennpunkt stehen Selbstmorde auf der Tagesordnung. Doch als Gideon Richters Kripoteam zu einem Todesfall gerufen wird, spricht vieles gegen einen Suizid. Jennifer Baur hatte gerade zehn Jahre wegen Kindstötung abgesessen. Wieso sollte sie sich ausgerechnet jetzt, wieder in Freiheit, das Leben nehmen?
Gideon hat allerdings Mühe, sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren: Vor Kurzem Vater geworden, steht er dank durchwachter Nächte ziemlich neben sich. Aber der Schlafmangel erklärt nicht seine immer öfter vorkommenden Blackouts. Zusätzlich geht ihm der Fund einer im Müll entsorgten Babyleiche mehr an die Substanz, als er zugeben will. Er verliert seine Objektivität und trifft eine falsche Entscheidung zu viel …

»Mit der Voliere hatte Bischoff die Messlatte schon sehr hoch gelegt, mit den Golanhöhenüberquert er sie spielend.« Michael Schulte, Westfälische Nachrichten, 30.06.2015

»Der Roman überzeugt durch die Widersprüchlichkeit seiner Charaktere und die realistische Darstellung sozialer Verhältnisse, in der Gut und Böse nicht immer mit den einfachen Maßstäben gut situierter Bürger gemessen werden können.« Hasso Lieber, Richter ohne Robe

»Eine geglückte Mischung aus Ermittlungsarbeit, Beziehungsdramen, persönlichen Krisen und dem Einblick in die unerbittlichen Mühlen des Polizeipräsidiums.« Marianne de Mestral, P.S. – Die linke Zürcher Zeitung

»Marc-Oliver Bischoff … beweist mit Golanhöhen erneut seine Klasse. Er gehört definitiv in die Oberliga der Krimiautoren.« Gießener Allgemeine Zeitung

»Düster, spannend, temporeich und vielschichtig, mit unerwarteten Wendungen und einem überraschenden Ausgang.« Christa Vanselow, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Ein außerordentlich gut gemachter Krimi, angemessen düster, intelligent aufgebaut und erzählt.« Britta Langhoff, Revierpassagen

»Hier kämpfen nicht Israelis gegen Palästinenser, hier kämpfen Menschen mit Hartz IV, mit sich selbst und den Widrigkeiten des Lebens. Ein brisanter Krimi, der fast eine Sozialraumstudie sein könnte. Hart, schonungslos und zum Teil schockierend.« Stephan Schwammel, Eschborner Zeitung

»Bischoff überzeugt erneut mit seinem Schreibstil, bei dem auch hin und wieder der eingestreute Humor den Leser schmunzeln lässt. Gekonnt legt er Fährten und Puzzleteile ein, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem halten und präsentiert ihm lebensnahe und menschliche Charaktere mit all ihren Schwächen und Stärken.« Wochenendjournal Ludwigsburg

»Der Autor Marc-Oliver Bischoff schafft es in seinen Krimis wie kein Zweiter, einen Sog zu entfalten, der den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.« Rolf Ständeke, Echo Nord

Morgen, ja morgen, fang ich a neu’s Leben an

In Kurzform: Ab morgen arbeite ich in Teilzeit und habe 2 Stunden täglich exklusiv für’s Schreiben. Darauf freue ich mich, aber ich habe auch ein bisschen Angst davor.

Morgen fang ich ein neues Leben an. Hört sich pathetisch an? Ein bisschen schon, ich geb’s zu. Aber ab morgen reduziert sich meine hauptberufliche Arbeitszeit auf 80% und das bedeutet in mehrfacher HInsicht eine tiefgreifende Veränderung für mich.

Ich war schon einmal in meinem Leben teilzeitbeschäftigt, von 2003 bis 2009, damals erst um mehr Zeit für die Musik zu haben (ich wollte noch eine CD machen, was ich auch hingekriegt habe – allerdings war’s eine Punktlandung kurz vor der Geburt von Sohn#1), dann lief die Teilzeit einfach so weiter: ich hatte Zeit für die Kinder, für’s Marathontraining etc. Mit unserer Entscheidung, einer Baugruppe beizutreten und unser Haus zu bauen bin ich dann wieder auf 100% zurückgegangen. Das liebe Geld. Nicht dass Ihr das falsch versteht: Ich arbeite gerne, ich mag meinen Beruf, meine Kollegen, meine Firma, und möchte, um mein Haupteinkommen zu erzielen auch gar nichts anderes machen.

Seit fünf Jahren schreibe ich nun, meine Bücher werden veröffentlicht und eines kriegte sogar einen Preis. Damit verbunden sind Ansprüche an mich: am liebsten jedes Jahr ein neues Buch (Verlag), Lesungen (Leser, Festivals und Buchhändler), Ausflüge zur Buchmesse, Autorenstammtische u.a. (ich selbst). Dass das in Kombination mit einem 100% Job, einer Ehefrau, zwei Kindern, einem Hund und noch weiterem ehrenamtlichem Engagement kaum zu bewältigen ist, ist wohl jedem klar. Immer wieder haben mich die Leute bei Lesungen gefragt: »Wie machen Sie das eigentlich?« Am Anfang lautete die Antwort »Ich weiß es nicht, irgendwie funktioniert’s weil meine Frau mich unterstützt, und außerdem haben wir keinen Fernseher.« Später dann, vor allem Ende letzten und Anfang dieses Jahres antwortete ich eher mal »Es funktioniert gar nicht mehr, darum lege ich jetzt erst mal eine Pause ein.«

Es war nicht mal so, dass ich gar keine Zeit mehr gefunden hätte, zu schreiben. Ich habe auch geschrieben, in den Pfingsferien zum Beispiel ein Drehbuch, dass ich für einen Wettbewerb in den USA eingereicht habe. Aber was immer ich in meiner Freizeit tat, es war immer mit einem schlechten Gewissen behaftet. Wenn ich schrieb, tat es mir leid, dass ich die Zeit nicht mit der Familie verbrachte oder nicht mehr im Haushalt machte. Wenn ich dann mal was mit Frau und Kindern unternahm, hatte ich wieder ein schlechtes Gewissen, weil die Texte da lagen und es nicht weiter ging. Irgendwie immer ein schlechtes Gefühl. Wenn ich darüber nachdenke, dass die Nebenberufsautoren in der Literaturgeschichte immer in der Mehrzahl waren (weil man mit dem Schreiben eigentlich noch nie richtig Geld verdienen konnte), frage ich mich, wie in den letzten zweihundertfünfzig Jahren überhaupt soviele Bücher produziert werden konnten.

Aber ab morgen arbeite ich in meinem Hauptberuf nur noch 6 Stunden täglich. Den Rest der Zeit, die ich sonst einfach länger im Büro geblieben wäre (oder in meinem Fall: früher angefangen hätte), schreibe ich. Ich bin offiziell ein Teilzeitautor, kein Hobbyautor mehr. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl. Keine konkurrierenden Freizeitaktivitäten mehr. Ich kann schreiben und trotzdem abends mit meiner Frau weggehen, Orgakram erledigen, mit der Familie was am Wochenende unternehmen oder mal länger mit dem Hund gehen, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Aber ich habe auch Angst, das gebe ich offen zu: die Umstellung auf Teilzeit bedeutet auch einen Einkommensverlust für mich. Einen substantiellen Einkommensverlust. Wer gebaut hat und Kinder in der Schule, der weiß, was da für monatliche Belastungen entstehen. Es ist mein mittelfristiges Ziel, dieses Minus mit Tantiemen und Honoraren auszugleichen und später auch zu übertreffen. Zwar habe ich inzwischen mit drei Romanen genug Erfahrung gesammelt, um zu wissen, dass ich genug und ausreichen qualtitativen Output produzieren kann, und solange ich gesund bleibe, sollte das auch bleiben. Aber die Buchbranche ist unberechenbar, man ist als Autor den Verlagen ziemlich ausgeliefert und auch wenn meine Leser meine Bücher mögen, gehöre ich ja eher zu den großen Selbstzweiflern. Das erste Mal das reduzierte Gehalt auf dem Bankauszug zu sehen, war jedenfalls schon mal ein kleiner Schock.

In jedem Fall aber überwiegt die Freude die Sorge, dass das Leben als Teilzeitautor nicht so klappt, wie erwartet. Und Ihr könnt mich am besten dabei unterstützen, wenn ihr meine Bücher kauft, und weiterempfehlt.

Morgen also fängt ein neues Leben an. Wie aufregend!

Euer Marc

Schreibix‘ Krimischnapp KW 39

Ihr Lieben, ein neuer Krimischnapp. Und vorab ein paar Veranstaltungshinweise, denn hier trefft ihr mich bald live und in Farbe, wenn ihr mögt:

Freitag, 16. Oktober, 12-13 Uhr
Buchmesse Frankfurt, Grafit Stand

Sonntag, 18. Oktober
Literaturfest Ludwigsburg

Donnerstag, 22. Oktober, 19:30 Uhr
Texte zum Thema „Veränderungen“ in der Kreuzkirchengemeinde Ludwigsburg

Samstag, 7. November, 19:00
Lesung am Weingut Sommer, Hambach

Donnerstag, 26. November
Frankfurter Kriminacht, Brotfabrik Hausen

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Peter James, Nicht tot genug, Fischer Verlag, 3.99
https://www.buchhandel.de/buch/Nicht-tot-genug-9783104026039

Chris Carter, Der Kruzifix Killer, 2.99
http://www.thalia.de/shop/ebook-deal/rubrikartikel/der_kruzifix_killer/chris_carter/ISBN3-548-92003-9/ID22485571.html

Su Turhan, Bierleichen, Knaur, 3.99
http://www.thalia.de/shop/ebook-deal/rubrikartikel/bierleichen/su_turhan/ISBN3-426-42116-X/ID36508503.html

Nicci French, Dunkler Donnerstag 5.99
https://www.buchhandel.de/buch/Dunkler-Donnerstag-9783641129163

Conny Schwarz, Das Mädchen im Feuer, DuMont, 3.99
https://www.buchhandel.de/buch/Das-Maedchen-im-Feuer-9783832187774

Lesungstermine für den Rest des Jahres

Ihr Lieben

wird höchste Zeit, dass ich Euch über meine noch ausstehenden Lesungen in diesem Jahr update:

Am Freitag, den 16. Oktober könnt ihr mich zwischen 12 und 13 Uhr auf der Buchmesse Frankfurt am Grafit Stand antreffen.

Am Sonntag, den 18. Oktober lese ich am Literaturfest Ludwigsburg im Kulturzentrum, die genaue Zeit ist noch nicht bekannt, wird aber sicher bald auf den Seiten der Ludwigsburger Stadtbibliothek bekannt gegeben.

Am Donnerstag, den 22. Oktober um 19:30 lese ich (vermutlich Texte zum Thema Veränderungen) in der Kreuzkirchengemeinde Ludwigsburg

Am 7. November um 19:00 findet im Weingut Sommer im Rahmen der Pfälzer Kriminächte die Veranstaltung »Krimi, Wein und Schokolade« statt, eine kulinarische Krimilesung, bei der ich die »Golanhöhen« vorstelle.

Und am 26. November findet die Kriminacht in der Brotfabrik Frankfurt Hausen statt, bei der ich mit vielen anderen Autoren lesen werde.

Würde mich arg freuen, Euch zu treffen und zu klönen!

Marc

Der Krimischnapp KW32 – mit Stieg Larsson, Karl Olsberg, Lotte Minck u.a.

Bitte teilen und weiterverbreiten!!!

Und nicht vergessen: Dienstag, 4. August, 19 Uhr im Innenhof des MIK Ludwigsburg: Lesung mit Marc-Oliver Bischoff und Olaf Nägele zugunsten der Sozialberatung Ludwigsburg.

Verblendung, Der erste Teil der Millenium Trilogie von Stieg Larsson, 4.49 EURhttps://www.buchhandel.de/buch/Verblendung-9783641203344

Der Duft von Karl Olsberg, 3.99 EUR
https://www.buchhandel.de/buch/Der-Duft-9783841201164

An der Mordseeküste von Lotte Minck, 4.49 EUR
https://www.buchhandel.de/buch/An-der-Mordseekueste-9783770041169

Hawelka und Schierhuber laufen heiß von Günther Pfeifer, 2.99 EUR
https://www.buchhandel.de/buch/Hawelka-und-Schierhuber-laufen-heiss-9783709936221